Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Soziologie
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Buchbeiträge
The 'Open Society' and Its Contradictions
Towards a Critical Sociology of Global Inequalities, in: Markus S. Schulz (Ed.), Global Sociology and the Struggles for a Better World. Towards the Futures We Want. London: SAGE, 2019, 45-57.

Zum Inhalt: Letztlich die Schriftfassung meines Plenarbeitrags zum Third World Forum of Sociology in Wien im Juli 2016. Mein herzlicher Dank geht an Markus Schulz, der nicht nur das Plenum organisiert, sondern dann auch noch die Mühen der Veröffentlichung der Beiträge in einem veritablen Sammelband auf sich genommen hat - eine akademisch-kollegiale Gegenwart, wie man sie sich wünscht.
 
Klassenkämpfe aus der Mitte
Deutschland sucht seine Protestwählenden, in: Enzo Traverso, Die neuen Gesichter des Faschismus. Postfaschismus, Identitätspolitik, Antisemitismus und Islamophobie. Karlsruhe: Neuer ISP Verlag, 2018, 129-133.

Zum Inhalt: Nachwort zu dem von Paul Kleiser übersetzten, langen Interviewessay - eine überarbeitete Fassung meines Beitrags in der Süddeutschen Zeitung zu Jahresbeginn. Irgendwie ist die Sache zum Jahresende nicht besser geworden.
 
Die ewige Mitte und das Gespenst der Abstiegsgesellschaft
in: Nadine M. Schöneck und Sabine Ritter (Hg.), Die Mitte als Kampfzone. Wertorientierungen und Abgrenzungspraktiken der Mittelschichten. Bielefeld: Transcript, 2018, 163-178.

Zum Inhalt: Die Sorgen um den Mittelstand sind so alt wie der Mittelstand selbst. Und Sorgen um den Mittelstand sind immer auch dessen Sorgen um sich selbst. - Dank an meine - dabei bleib ich jetzt einfach mal - Lieblingsherausgeberinnen. Und an Ulf Kadritzke die Bitte um Nachsicht für die begrifflichen Unschärfen.
 
Worum es geht: Politik gegen das Nicht-Wissen-Wollen
in: Britta Becker, Maren Grimm und Jakob Krameritsch (Hg.), Zum Beispiel BASF. Über Konzernmacht und Menschenrechte. Wien: Mandelbaum Verlag, 2018, 424-427.

Zum Inhalt: Worum es in dem kurzen Beitrag geht, ist rasch gesagt. Es geht um zweierlei. Erstens: Marikana ist überall. Und zweitens: Alle wissen es. - Marikana? Alle wissen es? Worum es hier geht? Unbedingt mal in den Band schauen - ein wahres Bilderbuch und als wissenschaftlich-politisches Gesamtkunstwerk meiner Meinung nach eines der gelungensten der jüngeren Zeit. 
 
Die kulturellen Widersprüche des Kapitalismus - heute
in: Konrad Paul Liessmann (Hg.), Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal. Philosophicum Lech, Band 21. Wien: Paul Zsolnay Verlag, 2018, 168-182.

Zum Inhalt: Der Beitrag geht der Frage nach, ob der als Reaktion auf die „kulturellen Widersprüche“ (Daniel Bell) des Wohlstandskapitalismus zu verstehende, „aktivgesellschaftliche“ Wandel des Wohlfahrtsstaats nicht seinerseits zu kulturellen Widersprüchen führt bzw. führen muss, zu neuen Formen und Mechanismen der Entkoppelung von ökonomischen Produktivitäts- und kulturellen Selbstentfaltungsnormen. Und er beantwortet diese Frage mit „ja“. Herzlichen Dank in diesem Zusammenhang an Konrad Paul Liessmann für die vorherige Einladung nach Lech.
 
Grenzen der Ausbeutung?
Wie der globale Norden über die Verhältnisse des Südens lebt, in: Maximilian Becker und Mathilda Reinicke (Hg.), Anders wachsen! Von der Krise der kapitalistischen Wachstumsgesellschaft und Ansätzen einer Transformation. München: oekom, 2018, 21-42.

Zum Inhalt: Es geht um die wohlstandskapitalistischen Lebenslügen von den friedlich-demokratischen Fundamenten „unseres“ Wachstumsmodells - die nicht zuletzt auch die Lebenslügen der wohlstandskapitalistischen Linken sind. Der Text wurde bereits als isw Report veröffentlicht und wird hier mit freundlicher Genehmigung des Instituts für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung nochmals abgedruckt.
 
Der Grundeinkommensidee auf den Grund gehen
in: Claus Leggewie und Wolfgang Stenke (Hg.), André Gorz und die zweite Linke. Zur Aktualität eines vergessenen Denkers. Berlin: Wagenbach, 2017, 121-129.

Zum Inhalt: Gleichsam eine Antwort auf Gorz' im Band übersetzt abgedruckten Beitrag Wer nicht arbeitet, soll nicht essen aus dem Jahr 1986 - und ein kritischer Kommentar zur seitherigen (sagt man das?) Grundeinkommensdebatte. Gorz' Unterscheidung einer „rechten“ und einer „linken“ (damals tat man sich mit einer solchen politischen Semantik noch nicht so schwer) Variante der Grundeinkommensidee trägt bis heute und ist von eminenter Bedeutung, seine Vision einer Grundeinkommensgleicharbeitsgesellschaft hat Vieles für sich. Aber sie ist doch auch technologiegläubig, machtvergessen und eurozentrisch. Diesen Schieflagen müsste die wissenschaftliche wie politische Grundeinkommensdebatte dringend auf den Grund gehen - jedenfalls solange und soweit sie „links“ sein will.
 
Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so
Zwischenbetrachtungen im Prozess der Aktivierung, in: Roland Anhorn, Elke Schimpf, Johannes Stehr, Kerstin Rathgeb, Susanne Spindler und Rolf Keim (Hg.), Politik der Verhältnisse - Politik des Verhaltens. Widersprüche der Gestaltung Sozialer Arbeit. Wiesbaden: Springer VS, 2017, 21-33.

Zum Inhalt: Der Beitrag dokumentiert meinen Eröffnungsvortrag zum Bundeskongress Soziale Arbeit 2015 in Darmstadt - danke an Roland Anhorn für die Geduld. Er endet für meine derzeitigen Verhältnisse ungewöhnlich optimistisch: „Die Verhältnisse, sie verändern sich, ob wir wollen oder nicht“. Na dann.
 
Gesellschaftlich und kollektiv bindende Entscheidungen
Zum Verhältnis von Politik und Staat bei Pierre Bourdieu, in: Michael Hirsch und Rüdiger Voigt (Hg.), Symbolische Gewalt. Politik, Macht und Staat bei Pierre Bourdieu. Baden-Baden: Nomos, 2017, 55-74 [mit Philipp Rhein].

Zum Inhalt: Der Beitrag definiert mit Bourdieu „Politik“ als performative Produktion von Geltung und den „Staat“ als symbolischen Monopolisten des Universellen. Und plädiert für einen emanzipatorischen Etatismus, um dem Staat politisch ein Schnippchen zu schlagen.    
 
Das Fremde als das neue Eigene
Zu Roland Fischers Kollektivportrait Refugees, in: Roland Fischer, Refugees. München: Hirmer, 2016, 174-184. [Englische Fassung „Making the strange one's own“ ebd., 4-13.]

Zum Inhalt: Der Flüchtling und die Geflüchtete stehen für die Signatur unserer Zeit: für Mobilität und den Zwang zur Bewegung, für das Ende der Behaglichkeit und den Sprung ins kalte Wasser, für die Nötigung zur Risikobereitschaft und die Möglichkeit des - im Zweifel existentiellen - Scheiterns. - Tausend Dank an Roland Fischer, dass ich zu diesem beeindruckenden künstlerischen Projekt beitragen durfte - und an Elisabeth Mehrl und den Kunstverein Rosenheim e.V. Den wunderschön gestalteten Fotoband kann ich wirklich jedem/r ans Herz legen.   
 
...bis dass der Tod uns rette
Lebensführung im Alter in der „alternden“ Gesellschaft, in: Erika Alleweldt, Anja Röcke und Jochen Steinbicker (Hg.), Lebensführung heute. Klasse, Bildung, Individualität. Weinheim/Basel: Beltz Juventa, 2016, 187-203.

Zum Inhalt: Dale Carnegies „Sorge Dich nicht - lebe!“ war gestern - 1948, um genau zu sein. Heute ist die Nachkriegszeit defintiv zu Ende, positives Denken im Zeichen des demografischen Wandels produziert andere Parolen. „Sorge Dich - sterbe!“, so könnte dereinst der Selbst- und Fremdsorgeappell an das Alter in der „alternden“ Gesellschaft lauten. Aber wer will schon den Teufel an die Wand malen. Obwohl sich dieser, soweit man weiß, unverändert im besten Alter befindet.  
 
Von der Lebensleistung zum Leistungsleben
Legitimationsprobleme des „Ruhestands“, in: Ariane Leendertz und Wencke Meteling (Hg.), Die neue Wirklichkeit. Semantische Neuvermessungen und Politik seit den 1970er-Jahren. Frankfurt/New York: Campus, 2016, 243-267.

Zum Inhalt: Die öffentliche Rede von der Sozialrente als „Alterslohn für Lebensleistung“ ist von gestern. Im Zeichen der zunehmend dominant gewordenen Dispositive des unruheständischen und produktiven Alters wird das höhere Alter im politisch-medialen Diskurs, aber auch in weiten Teilen des wissenschaftlichen Feldes als Fortsetzung des Leistungslebens verstanden, als deren Lohn den aktiven „jungen Alten“ die gesellschaftliche Anerkennung ihrer gemeinwohldienlichen Lebensführung winkt. - Sollte so langsam der letzte Text zur Popularisierung der Befunde unserer Studie Leben im Ruhestand sein. Man wird ja auch nicht jünger.  
 
Von der Strukturanalyse zur Morallehre - und zurück
Für eine neue Ökonomie des Zusammenlebens, in: Frank Adloff und Volker M. Heins (Hg.), Konvivialismus. Eine Debatte. Bielefeld: Transcript, 2015, 217-223.

Zum Inhalt: Das Kommunistische Manifest, an welches das „Konvivialistische“ doch so offensichtlich gemahnt, bestach einerseits durch seine brillante, im Grunde genommen jedermann verständliche Zeitdiagnose - alles Ständische und Stehende verdampft, der Arbeiter als bloßes Zubehör der Maschine, die Bourgeoisie als ihr eigener Totengräber -, anderseits durch eine aus dieser Strukturanalyse folgende, in der Klarheit ihrer Adressierung und Orientierung kaum zu überbietende politische Perspektive: Proletarier aller Länder, vereinigt Euch! Was auch immer man, zumal im Lichte der nachfolgenden anderthalb Jahrhunderte partei- und staatssozialistischer Struktur- und Ereignisgeschichte, von Marx/Engels' Aufruf halten mag - nach Lektüre seines konvivialistischen Wiedergängers muss man sagen: Wenn schon Manifest, dann schon so, also richtig.  
 
Structural Problems of Growth Capitalism
in: Klaus Dörre, Stephan Lessenich and Hartmut Rosa, Sociology, Capitalism, Critique. London/New York: Verso, 2015, 306-329.

Zum Inhalt: Klar, der Anklang und Anschluss an die Strukturprobleme des kapitalistischen Staates ist gewollt und, sobald man zu lesen anfängt, unverkennbar. Der Text versucht die Aktivierungsthese aus Soziologie - Kapitalismus - Kritik aus wachstumsgesellschaftlicher Perspektive zu reformulieren, fragt nach den Möglichkeiten, die subjektivierte Wachstumsdynamik zu durchbrechen - und stellt die Soziologie selbst unter Mithilfeverdacht bei der Stablisierung der herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse, jedenfalls soweit und solang sie nicht an der Imagination alternativer Entwicklungsmöglichkeiten arbeitet. Die Reverenz an Bill Murrays unvergesslichen Roxy-Music-Karaokeauftritt in Lost in Translation - „I could feel at the time / there was no way of knowing“ - beschreibt das Gefühl bei der Erstveröffentlichung unseres Suhrkamp-Bandes im Jahr 2009 recht gut. Und seien wir ehrlich: Es hat sich, was das angeht, seither nicht viel geändert.
 
From Retirement to Active Aging
Changing Images of Old Age“ in the Late Twentieth and Early Twenty-First Centuries, in: Cornelius Torp (ed.), Challenges of Aging. Pensions, Retirement and Generational Justice. Basingstoke: Palgrave Macmillan, 2015, 165-177.

Zum Inhalt: It seems plausible to assume that what is lying behind the politically popular dystopia of the „aging society“ is individual anxiety turned social. The politics of demographic change are marked everywhere in Europe by the collective fear of getting old and dying - and by what may be called a vitalist“ countermovement geared toward converting the „long-live society“ into a social formation of life-long vitality. - Tausend Dank an Cornelius Torp für seine endlose Geduld.
 
Die Umverteilung nach der Umverteilung
Warum der Kapitalismus den Sozialstaat braucht, in: Steffen Mau und Nadine M. Schöneck (Hg.), (Un-)Gerechte (Un-)Gleichheiten. Berlin: Suhrkamp, 2015, 115-122.

Zum Inhalt: Stellen wir uns mal ganz dumm - und tun so, als gäbe es in der modernen Welt keine gesellschaftlichen Herrschaftsverhätlnisse und strukturellen Machtasymmetrien, keine außerökonomischen Zwänge und keine transnationalen Ausbeutungsbeziehungen. In diesem intellektuellen Kunstzustand gespielter politisch-soziologischer Unwissenheit würde man so über den Sozialstaat schreiben, wie es Rainer Hank in diesem Band tut. Und mit ihm auf die Idee kommen, dass eine reine Marktwirtschaft ein parktikables Modell quasi-natürlicher Gesellschaftsgestaltung wäre. Einen herzlichen Dank an die Herausgeber/innen, dass dies nicht so stehen geblieben ist.  
 
Am Ende der Parabel
Zu Karl Otto Hondrich: „Der Wert der Gleichheit und der Bedeutungswandel der Ungleichheit“, Soziale Welt 35/3 (1984), in: Norman Braun et al. (Hg.), Begriffe - Positionen - Debatten. Eine Relektüre von 65 Jahren Soziale Welt. Soziale Welt - Sonderband 21. Baden-Baden: Nomos, 2014, 217-227.

Zum Inhalt: Mindestens ein Jahrzehnt vor der in der deutschen Soziologie ihren Aufschwung nehmenden und dann in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren äußerst populären und ertragreichen Diskussion um das Phänomen sozialer Exklusion hat Karl Otto Hondrich in dem hier gewürdigten Beitrag bereits die zeitdiagnostischen und begrifflich-konzeptionellen Grundlagen eines soziologischen Verständnisses der spätmodernen „Drinnen-Draußen-Ungleichheit“ gelegt. Er lässt sich dabei rückblickend an einer historischen Zeitenschwelle verorten, am Übergang vom „fordistischen“ Zeitalter des regulierten Kapitalismus der 1950er bis 1980er Jahre zu der seither herrschenden „postfordistischen“ oder „neoliberalen“ gesellschaftlichen Entwicklungsphase - eine Phase, die nun ihrerseits gegenwärtig an ein Ende zu gelangen scheint. Erneut hat die soziologische Beobachtung das Ende einer gesellschaftlichen Parabel vor Augen - und zwar im Doppelsinne des Wortes: einer historischen Flugbahn (mit dem gleichzeitigen Beginn einer neuen gesellschaftlichen Verlaufskurve) zum einen, einer herrschenden Erzählung (mit dem zeitgleichen Aufstieg einer neuen gesellschaftlichen Selbstbeschreibung) zum anderen. - Ganz herzlichen Dank an Herausgeber und Redaktion der Sozialen Welt für die Einladung zur Mitwirkung an diesem ganz hervorragenden Sammelband. Es ist bloß zufällige, aber irgendwie auch treffende Koinzidenz, dass die Publikation des Bandes und meines Beitrages biographisch mit dem Ende der Jenaer und dem Beginn der Münchner Parabel zusammenfällt.
 
Akteurszwang und Systemwissen
Das Elend der Wachstumsgesellschaft, in: Thilo Fehmel, Stephan Lessenich und Jenny Preunkert (Hg.), Systemzwang und Akteurswissen. Theorie und Empirie von Autonomiegewinnen. Frankfurt/New York: Campus, 2014, 243-261.

Zum Inhalt: Für Georg Vobruba ist „Funktionalismus als Akteurswissen“ gesellschaftliches Herrschaftsinstrument und soziale Ermächtigungsoption zugleich: Werden Funktionsnotwendigkeiten zur systemischen Legitimationsformel und die sozialen Akteure in ihrer Akzeptanz derselben zu den Erfüllungsgehilfen der Systemreproduktion, so eröffnet deren Wissen um ihre Systemfunktionalität und um die systemische Angewiesenheit auf ihre Funktionserfüllung Spielräume auch für abweichendes Verhalten (bzw. zur Drohung damit). Der Beitrag fragt danach, ob sich dieser Zusammenhang von systemreproduzierenden Effekten und systemtranszendierenden Potenzialitäten des Funktionswissens sozialer Akteure in analoger Weise darstellt, wenn an die Stelle von Kollektivakteuren (wie bei Vobruba) handelnde Individuen treten - am Beispiel der Subjektivierung von Systemerhaltung in der Wachstumsgesellschaft. - Vermutlich geht der Text in seinem Akteurs-bashing etwas zu weit, ich arbeite an einer ausgewogeneren Sichtweise auf die Problematik... aber das musste dennoch auch mal so gesagt werden. Wer es nachlesen möchte, kann auch auf die Fassung in der Working Paper-Reihe der DFG-Kollegforschergruppe „Postwachstumsgesellschaften“ zurückgreifen, und zwar hier.
 
Germany: constructing the „win-win“ society
in: Daniel Béland and Klaus Petersen (eds.), Analysing social policy concepts and languages. Comparative and transnational perspectives. Bristol: Policy Press, 2014, 177-191.

Zum Inhalt: For decades, in the German context, the essential categories determining how the social world has been perceived have been harmonious concepts that rely on what might be called their „bridging semantic capital“. It is tipically in the field of social policy and its politics where these categories have been built and rebuilt throughout history. In reconstructing the sequence of different „conceptual regimes“ since the beginnings of modern social policy in Germany, the chapter presents a (very brief) story of continuity in change: the story of a political struggle to - at least discursively - end social struggle. - An dieser Stelle vielen herzlichen Dank insbesondere an Klaus Petersen für die hervorragende Betreuung.
 
Wohlfahrtsstaatlicher Wandel und demokratische Legitimation
in: Marius R. Busemeyer et al. (Hg.), Wohlfahrtspolitik im 21. Jahrhundert. Neue Wege der Foschung. Frankfurt/New York: Campus, 2013, 239-248 [mit Philip Manow und Frank Nullmeier].

Zum Inhalt: Der Beitrag ist Teil einer (so das Vorwort der Herausgeber/innen) „Bottom-Up-Denkschrift“, in der deutschsprachige Wissenschaftler/innen unterschiedlicher Fachdisziplinen - namentlich aus Politikwissenschaft und Soziologie, aber auch aus der Geschichts-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaft - einen kompakten Überblick über die Forschungslandschaft und den Forschungsstand im Feld der Sozialpolitikforschung geben. Zudem skizzieren die Beiträge die auf dieser Grundlage sich ergebenden Fragestellungen und Analyseperspektiven, die den neuen Problemlagen und Herausforderungen wohlfahrtsstaatlicher Politik im 21. Jahrhundert Rechnung zu tragen versprechen.
 
Vom verdienten Ruhestand zum Alterskraftunternehmer?
Das Alter im demographischen Wandel, in: Karin Kaudelka und Gerhard Kilger (Hg.), Eigenverantwortlich und leistungsfähig. Das selbständige Individuum in der sich wandelnden Arbeitswelt. Bielefeld: transcript, 2013, 57-68.

Zum Inhalt: Einer meiner zahlreichen Beiträge zum Thema, die die allgemeine Vorfreude auf das Buch zu unserem großen Altersaktivierungsprojekt erhöhen sollen - hoffentlich geht die Rechnung auch auf... das Titelbild des Bandes ist eher abschreckend (die DASA, als Organisator der dem Buch zugrundeliegenden Tagung, wollte es offenbar so), der Titel zudem ein wenig uneindeutig. Aber dafür sind die geschätzten Kolleg/innen Cornelia Koppetsch und Franz Schultheis mit von der Partie.
 
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