Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Soziologie
Konradstraße 6
80801 München
Tel.: +49 (0)89 / 2180-5947
Fax: +49 (0)89 / 2180-17918

Diskussionsbeiträge
The Externalization Society
Living Beyond the Means of Others, in: Markus S. Schulz (ed.), The Futures We Want: Global Sociology and the Struggles for a Better World, Berlin: ITF, 2016, 66-67.

Zum Inhalt: Das Externalisierungsargument in einer Nussschale - als Abdruck meines Blog-Beitrags anlässlich des 3rd ISA Forum of Sociology in Wien. Dank an Markus Schulz für die Initiative zur Publikation des Bandes. Vermutlich wird noch mehr draus werden.
 
Der große Graben
in: Einsichten. Das Forschungsmagazin der LMU. Nummer 1/2016, 30-35.

Zum Inhalt: Welche Perspektive bietet der globale Kapitalismus noch? Dokumentation einer Diskussion mit Uwe Sunde, Professor für Volkswirtschaftslehre und Leiter des Seminars für Bevölkerungsökonomie an der LMU, über Wohlstand, weltweite Ungleichheit, die Frage globaler sozialer Rechte und korrupte Eliten. Herzlichen Dank an Nicola Holzapfel und Nikolaus Nützel für die Moderation - und an Uwe Sunde für das gemeinsame Gespräch.
 
„Alternde Gesellschaft“ - eine emanzipatorische Katastrophe?
in: Keine Angst vor niemand. Spielzeitheft 16/17. Berlin: Deutsches Theater Berlin, 100-101.

Zum Inhalt: Während die herrschende Politik den Leuten die Idee des „Ruhestands“ austreiben möchte, wäre dieser Gesellschaft zu wünschen, dass sie endlich mal zur Ruhe käme. Vielleicht helfen ihr - und uns - die vielen Alten ja dabei. - Schönes Programm des DT. Herzlichen Dank an Claus Caesar!
 
Auf der Suche nach dem verschenkten Potenzial
in: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 48 (8), 2015, 703-706.

Zum Inhalt: Kommentar zu dem Beitrag von Johannes Eurich, Friederike Nüssel, Hans-Werner Wahl und Frank Oswald im selben Heft, der einen diakoniewissenschaftlich-psychologisch-theologischen „Disziplinentrialog“ zu den „Möglichkeitsräumen des Alters“ dokumentiert. Er kritisiert, dass das von den Autor/innen zu Recht so genannte „Sprachspiel“ von den „Gewinnen und Verlusten“ im Prozess des Alterns gerade nicht - wie beabsichtigt - aufgebrochen, sondern faktisch weiter betrieben wird.  
 
Dem Zufall ein Schnippchen schlagen
in: VHD Journal #4, Oktober 2015, 26-28.

Zum Inhalt: „Das akademische Leben ist also ein wilder Hasard. Wenn junge Gelehrte um Rat fragen kommen wegen Habilitation, so ist die Verantwortung des Zuredens fast nicht zu tragen“. Natürlich hatte Max Weber auch hier mal wieder Recht - bis auf einen Punkt: Der Zufall, den er als zentrales Moment der Handlungsbedingung von (so die heutige Rede) „Nachwuchswissenschaftler/innen“ sah, ist ein durchaus strukturierter.
 
Externalization Society

The Futures We Want: Global Sociology and the Struggles for a Better World, ISA Futures Forum - Web Posts for the 3rd ISA Forum of Sociology in Vienna 2016, http://futureswewant.net/stephan-lessenich-externalization-society/.

Zum Inhalt: We may say that the externalization society is a future we do not – or should not – want. But to be honest: The externalization society is not our future. It is our present. And, even more so, it is the present of those we are deliberately bereaving of their future. - Vielen Dank an Markus Schulz für die Einladung zur Beteiligung an dieser Vorkongressinitiative - und für die Bebilderung des Beitrags. 

 
Lob der Gleichheit
Warum die Postwachstumsgesellschaft umverteilen muss, in: ATLAS der GLOBALISIERUNG. Weniger wird mehr. Berlin: Le Monde diplomatique/taz Verlags- und Vertriebs-GmbH, 2015, 160-161 [mit Klaus Dörre und Hartmut Rosa].

Zum Inhalt: Der Schlussbeitrag zum - mit Verlaub - grandiosen Postwachstumsatlas. Ungleichheit ist ein Stachel - für mehr Leistung, mehr Wachstum und mehr Wohlstand, wie liberale Ökonomen immer wieder gerne bemerken. Vor allem aber stachelt Ungleichheit, vermittelt über das von ihr angetriebene Wachstum, die Produktion immer neuer Ungleichheiten an - ein Effekt, den liberale Ökonomen nicht ganz so gerne an die große Glocke hängen. Ungleichheit reproduziert sich, sie steigert sich an sich selbst. Und das gilt nicht nur innerhalb einzelner Gesellschaften, sondern erst recht im Weltmaßstab.  
 
Ein Rückblick auf den Wachstumsstaat
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann in Europa die Ära des Wohlstands, in: ATLAS der GLOBALISIERUNG. Weniger wird mehr. Berlin: Le Monde diplomatique/taz Verlags- und Vertriebs-GmbH, 2015, 14-15.

Zum Inhalt: Der Auftaktbeitrag zum - mit Verlaub - grandiosen Postwachstumsatlas. Wo Wohlfahrt auf Wachstum beruht, da bilden sich selbstverständlich breite gesellschaftliche Koalitionen zum Erhalt dieses Funktionszusammenhangs. Eine Gesellschaft, die sich von Wachstumszwängen emanzipieren wollte, müsste daher auch ihre wohlfahrtsstaatlichen Strukturen grundsätzlich in Frage stellen. Allerdings nicht im Sinne der hinlänglich bekannten neoliberalen Staatskritik, die radikale soziale Entsicherung gerne als individuellen Autonomiegewinn verkauft. Eine Postwachstumsgesellschaft wäre vielmehr eine Gesellschaft der konsequenten materiellen Umverteilung, und zwar nicht nur intern, sondern mehr noch nach außen, im globalen Maßstab. 
 
„Die Moderne ist das fortgesetzte Stolpern von Krise zu Krise“
Franz-Xaver Kaufmann im Gespräch mit Stephan Lessenich. In: Zeitschrift für Sozialreform 61 (2), 2015, 129-146.

Zum Inhalt: Für die deutschsprachige Soziologie des Wohlfahrtsstaats und der Sozialpolitik ist Franz-Xaver Kaufmann geradezu ein Säulenheiliger: In einem Feld, das bis heute als soziologisch unterbestimmt gelten muss, hat er über vier Jahrzehnte hinweg bahnbrechende und richtungsweisende Beiträge geliefert. Für meine eigene wissenschaftliche Arbeit war er einer der wichtigsten intellektuellen Impulsgeber. Umso größer war meine Freude über die Gelegenheit, mit ihm für die ZSR sprechen zu können - über das Soziologische an der Wohlfahrtsstaats- und Sozialpolitikforschung und über deren inhaltliche und institutionelle Zukunft. Ganz herzlichen Dank an Franz-Xaver Kaufmann - und an Matthias Dietz für die logistische und lektorale Unterstützung.
 
Lob der Gleichheit
in: LE MONDE diplomatique Nr. 6 (Juni), 2015, 2.

Zum Inhalt: Ungleichheit ist ein Stachel - für mehr Leistung, mehr Wachstum und mehr Wohlstand - so die liberalökonomische Lehrmeinung. Vor allem aber stachelt Ungleichheit die Produktion immer neuer Ungleichheiten an - ein Effekt, den liberale Ökonomen nicht ganz so gern an die große Glocke hängen. Ungleichheit reproduziert sich, sie steigert sich an sich selbst. Und das gilt nicht nur innerhlab einzelner Gesellschaften, sondern erst recht im Weltmaßstab.
 
Alles so schön jung hier?
Lebensführung im Alter. In: polar. Zeitschrift für politische Philosophie und Kultur, Ausgabe #18, Frühjahr 2015, 73-77.

Zum Inhalt: Deutschland altert: Dieser Einsicht kann sich hierzulande mittlerweile niemand mehr entziehen. Aber was soll das eigentlich heißen? Können Gesellschaften überhaupt „altern“? Wie hat man sich eine „alternde“ Gesellschaft vorzustellen? Als eine Kollektivperson, die langsam Falten kriegt und Altersspeck ansetzt? Als einen Sozialkörper, der zunächst anfängt, betulicher zu werden, um bald schon bei jeder Bewegung zu ächzen und zu stöhnen?
 
Academic Rankings: Are They Really „Here to Stay“?
in: Bulletin de la Societé Suisse de Sociologie, 147/148, Juin 2015, 29-31.

Zum Inhalt: Gekürzte Fassung des mit Kostas Stergiou in Ethics in Science and Environmental Politics veröffentlichten Beitrags - für das Sonderheft zum Thema „Evaluation der Soziologie - Kritik und Perspektiven“.
 
Im Irgendwo was Neues?
in: Hessisches Landestheater Marburg, Spielzeitheft 2015/16, 13-15.

Zum Inhalt: Marburg an der Stadtautobahn: Vielleicht etwas übertrieben, dem Ort zeithistorische Repräsentativität zuzusprechen. Aber in der Erinnerung ist halt alles besser als es war. - Dank an Simon Meienreis für den Ausflug in den Zeittunnel.
 
Studium.org/
Über das neue Studieninformationsportal der Fachgesellschaften. In: Forschung & Lehre 4/2015, 284-285 [zugleich veröffentlicht auf: WIM'O Wissenschaftsmanagement Online].

Zum Inhalt: 2012 forderte die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) zuim Boykott des CHE-Rankings auf und kündigte an, ein eigenes öffentlich zugängliches Informationsangebot aufzubauen. Das neue Portal ist nun an den Start gegangen: Wie unterscheidet es sich vom CHE-Ranking, und wodurch zeichnet es sich aus? - Dank an Felix Grigat für die erneut so unkomplizierte Zusammenarbeit.
 
Avantgardisten des Augenblicks
in: LE MONDE diplomatique Nr. 2 (Februar), 2015, 2.

Zum Inhalt: Alles soll so bleiben, wie es ist - und alle da bleiben, wo sie sind: Das hätte man wohl nicht nur in Dresden gern. Am Ende einer historischen Parabel, in der Spätphase einer überlebten gesellschaftlichen Existenzform, bilden die Ostdeutschen, als die Spätgekommenen der deutsch-europäischen Wohlstandsgemeinschaft, die Vorhut der Reaktion. Sie sind die reaktionäre Avantgarde einer Gesellschaft, die sich noch umsehen wird - nach einer Gegenwart, die eigentlich heute schon vergangen ist. - Zur Audio-Version des Beitrags geht es hier.
 
Grenzen des Wachstums - Grenzen des Kapitalismus?
in: WSI-Mitteilungen 67 (7), 2014, 504 [mit Klaus Dörre].

Zum Inhalt: Editorial zum Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen gleichen Titels. Zitat: „Dass der kurze Sommer der finanzmarktkritischen Anarchie nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers einerseits, der lange Frühling der wachstumskritischen Bewegung seit dem ersten Report des Club of Rome zu den Limits to Growth im Jahre 1972 andererseits nicht ineinander übergingen, liegt maßgeblich an der fehlenden Kapitalismusanalyse bei den meisten Kritiken der Wachstumsgesellschaft. Das vorliegende Heft sucht diesbezüglich einen Kontrapunkt zu setzen, indem es dazu einlädt und anregen soll, Wachstumskritik und Kapitalismusanalyse zusammenzudenken.“ Zur PDF des Textes geht es hier.
 
Hochschulrankings
In: Dossier „Zukunft Bildung“ der Bundeszentrale für politische Bildung, www.bpb.de, 25.6.2014.

Zum Inhalt: Hochschulrankings sind zu einem wichtigen Instrument nicht nur der Studienwahl, sondern auch des Wettbewerbs zwischen Universitäten geworden. Als solche sind sie von Beginn an umstritten gewesen. Während ihre Verfechter auf den Beitrag von Rankings zu Transparenz und Qualitätssicherung im Hochschulwesen verweisen, bezweifeln Kritiker deren Informationsgehalt und sehen zudem außerwissenschaftliche Intentionen am Werk.  
 
Was, wenn es viel mehr Positives gäbe?
Zur Verteidigung der Spätkapitalismustheorie gegen den Bekanntesten unter ihren Erneuerern, in: Zeitschrift für Soziologische Theorie 3 (1), 2014, 114-122.

Zum Inhalt: Wolfgang Streecks breit rezipierte Analyse der strukturellen, demokratisch-kapitalistischen Krisenbearbeitungs- oder eher -verschiebungsstrategie der „Gekauften Zeit“ lässt wenig Raum dafür, die gesellschaftliche Zukunft positiv zu denken - dies aber setzt ihn eher in einen Gegensatz zu jenen neomarxistischen Theorien gesellschaftlicher („spätkapitalistischer“) Entwicklung, auf deren Aktualisierung er doch erklärtermaßen zielt. Zudem zeigt sich der Autor aber gegenüber den zehn hier versammelten Kritiker/innen - um es vorsichtig auszudrücken - überraschend wenig rezeptiv, an ihren Einwänden und Anfragen vermag er kaum ein gutes Haar zu lassen. Konkret im Falle meines eigenen Kommentars scheint ihm nichts weiter der Rede wert, als dass es sich bei einem der von mir bemühten Referenzautoren (neben Theodor W. Adorno, Colin Crouch oder Frank Schirrmacher) um einen „ehemaligen SED-Philosoph und Stasi-IM“ handele - nun gut. Dabei hatte ich, im Interesse einer ernsthaften intellektuellen Auseinandersetzung mit einem fraglos großen Buch und einem persönlich geschätzten Soziologen, des Verfassers eigene politische Vergangenheit wohlweislich ausgeblendet. Schade eigentlich: Eine vergebene Chance kritisch-konstruktiver Debatte.
 
Zur Neuverhandlung des Alters in der Aktivgesellschaft
in: Forschung & Lehre 6/2014, 424-425 [wiederveröffentlicht in: Glanzlichter der Wissenschaft. Ein Almanach, herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband, Stuttgart: Lucius & Lucius, 99-101].

Zum Inhalt: Im Zuge des demografischen Wandels wird das Bild von einer „ergrauten“ Gesellschaft zum vielzitierten Schreckgespenst. Dem steigenden Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung wird das Ideal eines „jungen“, aktiven und mobilen Alters entgegengesetzt. Doch was ist mit dem kranken, dementen, siechen Alter, das auch in der Aktivgesellschaft nicht für jung erklärt werden kann? Die „wirklich“ Alten sind die gefährlichen Klassen der „alternden“ Gesellschaft, denn sie stören die gedachte und gewollte Ordnung einer gesellschaftlichen Gemeinschaft Junger, jung Gebliebener und jung Bleibender.
 
An equality principle to reconstruct the european welfare state
in: Eutopia Magazine. Issue „Welfare: Why We Need A Social Europe“. May 2014. www.eutopiamagazine.eu

Zum Inhalt: Ein kleiner Beitrag zur Verteidigung des Gleichheitsprinzips in der Sozialpolitik für ein neues, interessantes und sehr professionell gestaltetes europäisches Online-Magazin. Gibt's auch auf deutsch.
 
Das Egalitätsprinzip und der Umbau des europäischen Wohlfahrtsstaates
in: Eutopia Magazine. Issue „Welfare: Why We Need A Social Europe“. May 2014. www.eutopiamagazine.eu

Zum Inhalt: Ein kleiner Beitrag zur Verteidigung des Gleichheitsprinzips in der Sozialpolitik für ein neues, interessantes und sehr professionell gestaltetes europäisches Online-Magazin. Gibt's auch auf englisch.
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 26 - 50 von 82


Prof. Dr. Stephan Lessenich - Institut für Soziologie - LMU München | Home arrow Publikationen arrow Varia
Home
Profil
Lehre
Forschung
Betreuung
Publikationen
Leseproben
Bildergalerie
Hörbar
Unterwegs
Links
Newsletter
Archiv
Kontakt