Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Soziologie
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Diskussionsbeiträge
An equality principle to reconstruct the european welfare state
in: Eutopia Magazine. Issue „Welfare: Why We Need A Social Europe“. May 2014. www.eutopiamagazine.eu

Zum Inhalt: Ein kleiner Beitrag zur Verteidigung des Gleichheitsprinzips in der Sozialpolitik für ein neues, interessantes und sehr professionell gestaltetes europäisches Online-Magazin. Gibt's auch auf deutsch.
 
Das Egalitätsprinzip und der Umbau des europäischen Wohlfahrtsstaates
in: Eutopia Magazine. Issue „Welfare: Why We Need A Social Europe“. May 2014. www.eutopiamagazine.eu

Zum Inhalt: Ein kleiner Beitrag zur Verteidigung des Gleichheitsprinzips in der Sozialpolitik für ein neues, interessantes und sehr professionell gestaltetes europäisches Online-Magazin. Gibt's auch auf englisch.
 
Inklusion
Eine neue gesellschaftspolitische Glücksformel?, in: Das neue Deutschland. Von Migration und Vielfalt. Herausgegeben von Özkan Ezli für den Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz und Gisela Staupe für das Deutsche Hygiene-Museum. Konstanz, Konstanz University Press, 2014, 217-219.

Zum Inhalt: Die öffentliche, aus dem EU-Fachjargon in das nationale Diskursvokabular diffundierte Rede von der sozialen Inklusion aller möglichen Personengruppen und Sozialkategorien scheint sich mittlerweile nachhaltig eingebürgert zu haben: Inclusion, so würde man wohl im Brüsseler Politsprech sagen, is here to stay. Aber gilt das auch für die zu Inkludierenden? Und wenn ja, in welcher Weise? Eine Gesellschaft, die nach außen und unten exklusiv ist, kann nach innen und in ihrer Mitte gut und gerne „inklusiv“ sein - und sich dabei auch noch den Anschein ideologischer Progressivität geben. - Der Beitrag ist Teil eines Bandes, der anlässlich der Ausstellung „Das neue Deutschland. Von Migration und Vielfalt“ im Deutschen Hygiene-Museum Dresden erschienen ist. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Susanne Illmer, Bettina Lehmann und Gisela Staupe vom DHMD.
 
Weil Kapitalismus sich ändern muss
Im Gespräch mit Hartmut Rosa und Stephan Lessenich, in: Weil Kapitalismus sich ändern muss. Im Gespräch mit Hartmut Rosa, Stephan Lessenich, Margrit Kennedy, Theo Waigel. Mit einem Vorwort von Elmar Altvater. Wiesbaden, Springer VS, 2014, 21-65 [mit Hartmut Rosa].

Zum Inhalt: Dies ist die gekürzte Fassung eines langen Interviews, das Stefan Collet mit uns geführt hat. Inhaltlich nichts Neues oder Überraschendes, aber wer sich das Gelesene gesprochen vorstellt, wird den Text vielleicht unterhaltsam finden. In jedem Fall hat am Ende wieder einmal Hartmut Rosa Recht, und darum geht es ja. Dank an Stefan Collet - wie auch an Andreas Beierwaltes für die Anfrage zum Auftakt dieser neuen Buchreihe.
 
Arbeiten ohne Ende
Der Abschied vom Ruhestand, in: LE MONDE diplomatique Nr. 6 (Juni), 2013, 1 u. 16.

Zum Inhalt: Der Ruhestand als soziale Institution und politische Errungenschaft der westeuropäischen Nachkriegsgesellschaften ist gegenwärtig auf dem besten - oder eher schlechtesten - Wege, historisch zu werden. Eine künftige Sozialgeschichtsschreibung Europas wird die regulative Idee, politische Semantik und soziale Praxis des Ruhestands wohl als wohlfahrtsstaatliches Intermezzo deuten müssen: sozusagen als kurzen Sommer der arbeitsgesellschaftlichen Anarchie im Umgang mit dem Alter. - Zur Online-Version des Beitrags geht es hier.
 
Was kommt nach dem Wachstumswohlfahrtsstaat?
in: Gegenblende 20: März/April 2013.

Zum Inhalt: Spätere Historiker/innen unserer Gegenwart werden wohl feststellen, dass sich der Wachstumskapitalismus zum Beginn des 21. Jahrhunderts zu Tode gesiegt hatte. Aber was wird aus einem Wohlfahrtsstaat, der funktional wie legitimatorisch eng mit dem wachstumskapitalistischen Gesellschaftsmodell verbunden ist? Mehr zu dieser Frage (und allerersten Ansätzen einer Antwort) hier.
 
Der finale Countdown
in: DIE GAZETTE Nr. 37 (Frühjahr), 2013, 22-27.

Zum Inhalt: Eine Zeit lang galt das Europäische Sozialmodell als Integrations- und Identitätsfaktor der Europäischen Union. Was haben Neoliberalismus und Euro-Krise von ihm übrig gelassen? Hat das Modell noch eine Zukunft - und wenn ja, unter wessen Regie? - Zum Beitrag im Online-Archiv des Magazins geht es hier. (Übrigens weist mich Leser Antonio Brettschneider, Europe-Fan der allerersten Stunde, auf einen Recherchefehler hin: Das Comeback-Album von Europe sei tatsächlich in der Originalbesetzung - Tempest, Norum, Haugland, Michaeli und Leven - aufgenommen worden. Gut, er als alter Schwermetaller muss es wissen. Also dankeschön!)
 
Alles muss raus
Die politische Logik des „Potenzials“, in: WSI Mitteilungen 66 (2), 2013, 76.

Zum Inhalt: Wem heute Potenziale attestiert werden, der sollte sich warm anziehen: „Fracking“ ist auch eine Sozialtechnologie. - Zur PDF des Beitrags geht es hier.
 
Edel, hilfreich und gut
Emanzipation im Sozialstaat - (wie) geht das?, in: Prager Frühling Nr. 14, Oktober 2012, 14-16.

Zum Inhalt: Alles gut und schön - aber was man in diesem Heft wirklich lesen sollte, sind Dietmar Daths „Zehn selten erhobene fortschrittliche Forderungen an die Besitzlosen“. Forderung fünf: „Niemals, nirgends und unter gar keinen Umständen sollten die Besitzlosen die Produktivitätskriterien der Besitzenden akzeptieren!“ Wahrlich, so sei es.
 
Brauner Osten?
Wie neulich mal wieder die DDR besiegt wurde, in: PROKLA. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft 42 (1), Heft 166, 2012, 107-112.

Zum Inhalt: In der hierzulande gern gepflegten diskursiven Regionalisierung neonazistischer Umtriebe äußert sich eine zwanzigjährige Vereinigungsvergangenheit, die ganz offenkundig nicht vergehen will: von westdeutscher Siegesgewissheit und ostdeutscher Identitätskrise, westdeutschem Überlegenheitsgestus und ostdeutschem Unterlegenheitshabitus.
 
Ihr aber lernet, wie man sieht statt stiert
Über Medienlogik und selbstgefällige Empörung, in: Theaterhaus Jena, „My heart will go on“. Dokumentation eines Flüchtlingsprojekts, Beilage zu Theater der Zeit, 05/2012, 18-19.

Zum Inhalt: Ein kleiner Beitrag zu einem großen Projekt. Vielen Dank an das Theaterhaus Jena, insbesondere an Jonas Zipf, Moritz Schönecker, Simon Meienreis und Mia Häfer, an die beteiligten Studierenden - und vor allem an die großartigen Schauspieler/innen. (Achja, und natürlich an die gesamte Jenaer Theaterwissenschaft ;-)
 
Kürbiskerne im Getriebe der Gegenaufklärung
Bericht vom 35. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. 11.-15. Oktober 2010 in Frankfurt am Main, in: Soziale Welt 62 (1), 2011, 101-107.

Zum Inhalt: Im Jahr 1968 hörte man auf dem Frankfurter Soziologentag - so die Protokolle - einen iranischen Exilanten dem Referenten Theodor W. Adorno den Vorwurf entgegenschleudern, seine Theorie streue „Kürbiskerne in das Getriebe der Gegenaufklärung“. Im Jahr 2010 hätte man sich als Beobachter des Frankfurter Soziologiekongresses selbst über ein solch vorsichtiges akademisches Kontrastprogramm zum gesellschaftspolitischen Zeitgeist schon gefreut. Allein: die Zeiten, sie sind scheinbar nicht so. Aber was nicht war, kann ja durchaus wieder werden. 
 
Armer Wohlfahrtsstaat?
in: WSI Mitteilungen 63 (10), 2010, 498.

Zum Inhalt: „Der moderne Wohlfahrtsstaat ist mitgefangen im großen gesellschaftlichen Krisengeschehen namens Kapitalismus, aber dabei auch ganz schön eigeninitativ“: Kann man nicht oft genug wiederholen. Oder vielleicht doch?
 
Edel, hilfreich, gut? Soziale Gleichheit im Sozialstaat
Eine Einführung in die Debatte, in: Zeitschrift für Sozialreform 56 (3), 2010, 291-294.

Zum Inhalt: Einleitender Beitrag zu einer interdisziplinären Debatte um die Frage, ob die Herstellung sozialer Gleichheit ein Verfassungsauftrag des Sozialstaats sein kann, darf, soll, muss. Nach meinem Dafürhalten gilt es, den politisch-sozialen Konflikt um soziale Gleichheit nicht nur mit dem, sondern immer auch gegen den Sozialstaat in seiner je historisch-konkreten Form zu führen. Dass dieser damit letztlich edel, hilfreich und gut werde, steht dabei nicht unbedingt zu erwarten. Aber zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschenwürde unantastbar bleibt, nimmt unter Verhältnissen materialer, sozialstaatlich verbürgter Demokratie tendenziell zu.
 
Die Kosten der Einheit
in: Dossier „Lange Wege der Einheit“ der Bundeszentrale für politische Bildung, Rubrik „Kontroversen“.

Zum Inhalt: Lange Wege mussten auch bis zur endgültigen An-/Abnahme dieses Beitrags durch die BpB zurückgelegt werden. Liest man den Text im Internet, wird man kaum verstehen warum.
 
Bürgerbegehren gegen die Unterschicht
in: Jan Rehmann und Thomas Wagner (Hg.), Angriff der Leistungsträger? Das Buch zur Sloterdijk-Debatte. Hamburg: Argument, 2010, 167-170.

Zum Inhalt: Wiederabdruck meines Beitrags im „Freitag“ vom 12. November 2009 - diesmal unter dem von mir gewählten Titel.
 
Kulturkämpferische Begleitmusik
Die Bürgerlichen und ihre Bürger - eine Hassliebe, in: Rosalux 1-2010, 22-23.

Zum Inhalt: „Vielleicht sind wir gar nicht so schlimm, wie Sie immer sagen.“ (Guido Westerwelle zu Oskar Lafontaine am Abend der Bundestagswahl 2009) - „Vielleicht, vielleicht, vielleicht ... vielleicht auch nicht.“ (Fink, Vielleicht, xxs records 1997)
 
Der Wohlfahrtsstaat nach der Krise
oder Die doppelte Privatisierung des Sozialen, in: Gegenblende 01: November-Dezember 2009.

Zum Inhalt: "Gegenblende" ist das neue Online-Debattenmagazin des DGB, die erste Ausgabe ist dem Thema "Wohin treibt Deutschland mit der Krise?" gewidmet; bleibt zu hoffen, dass eine Debatte auch zustande kommt. Dank jedenfalls an Kai Lindemann für die freundliche Einladung zur Mitwirkung beim Auftakt. Auf die Idee mit der doppelten Privatisierung - Individualisierung sozialer Risiken zum einen, Subjektivierung gesellschaftlicher Verantwortung zum anderen - hätte ich im Übrigen auch eher kommen können. Aber wie das so ist: Je öfter und länger man etwas durchdenkt, um so klarer wird es einem. Manchmal jedenfalls. - Hier geht es zum Beitrag und dem Online-Magazin. [Nachdruck in: DDS - Die demokratische Schule, April 2010, 14-15.]
 
Kann Soziologie kritisieren?
Eine E-Mail-Debatte, in: Soziologie 38 (4), 2009, 431-439 [mit Frank Kalter und Christine Resch].

Zum Inhalt: Die Idee stammt von Georg Vobruba, und er moderiert auch die kurze e-mail-Debatte zur Frage, ob Soziologie mehr sein kann als die Beobachtung von Kritik in der Gesellschaft. Ich meine: ja. Nichts gegen eine Soziologie der Kritik, aber sie kann eine kritische Soziologie nicht ersetzen, die sich zum Falschen, Häßlichen, Schlechten der Gesellschaft äußert. Mein sehr geschätzter Kollege gibt am Ende der Debatte zu bedenken, dass diese Position problematisch wird, wenn der Kritiker mit seiner Kritik und deren Maßstäben in der Gesellschaft einsam bleibt. Da hat er wohl Recht - also gilt es, Andere dafür zu gewinnen. Fortsetzung folgt (hoffentlich).
 
Das Grundeinkommen in der gesellschaftspolitischen Debatte

Bonn: Friedrich Ebert Stiftung, Abteilung Wirtschafts- und Soziapolitik (WISO Diskurs), März 2009.
Lesen Sie den Text im PDF-Format.

Zum Inhalt: Die Expertise unternimmt den Versuch, einen Raum der Verständigung zwischen den verfeindeten Lagern der Propagandist/innen und Kritiker/innen der Grundeinkommensidee zu eröffnen. Bei der öffentlichen Präsentation der Studie durch die Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin habe ich meine eigene Zielsetzung, den konstruktiven Dialog zwischen den beiden feindlichen Lagern zu befördern, allerdings leider wenig souverän selbst unterlaufen. Ein Sieg der Emotionen - eigentlich nicht das Schlechteste, in diesem Fall aber etwas unglücklich. Naja: was bleibt, ist der Text.

 
Die fünf Giganten. Über Gegenwart und Zukunft des Sozialstaates

in: Prager Frühling. Magazin für Freiheit und Sozialismus Nr. 03 / Februar 2009, 20-21 [und im Internet auf prager-fruehling-magazin.de].

Zum Inhalt: Der moderne Wohlfahrtsstaat entstand - soweit Sir William Beveridge an seiner Konzeption beteiligt war - im Kampf gegen die "five giants" der Nachkriegszeit. In Zeiten, in denen die Finanzmarktkrise Erinnerungen an diese Zeit aufkommen lässt, muss der Sozialstaat der Zukunft sich erneut fünf gigantischen Aufgaben widmen: Der institutionellen Gewährleistung von Arbeit, Bildung, Partizipation, Autonomie und Muße. - Link zur Langfassung des Beitrags: http://www.prager-fruehling-magazin.de/article/229.die_8222_fuenf_giganten_8220.html

 
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