Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Soziologie
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Diskussionsbeiträge
Krise und Zukunft des Sozialstaats
Probleme der Problemdiagnose, in: Soziologische Revue 29 (4), 2006, 397-411 [mit Silke van Dyk].

Zum Inhalt: Wirklich wahr: Es ist keineswegs strategischen Bemühungen des Rezensentenpaares geschuldet, dass hier erneut Franz-Xaver Kaufmann die Lorbeeren wissenssoziologisch operierender Analyse einheimst - eher schon einer sozialpolitikwissenschaftlichen Mehrheitsgesellschaft, die sich diesbezüglich chronisch desinteressiert zeigt. Selber schuld.
 
Ökonomismus zum Wohlfühlen
Gøsta Esping-Andersen und die neue Architektur des Sozialstaats, in: PROKLA. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft 34 (3), Heft 136, 2004, 469-476.

Zum Inhalt: Was ich schon immer über Gøsta Esping-Andersen sagen wollte, ohne die Zeit dazu gehabt zu haben. Eingangs behaupte ich, es gehe mir nicht um Personenkult - weder aus Bewunderung für noch aus Neid auf den Kollegen. Das ist schon richtig. Aber ehrlich gesagt: Sind wir nicht alle ein bisschen neidisch?
 
Für einen neuen Sozialstaat - mutig und maßvoll reformiert
in: BrennerBrief - Informationsdienst der Otto Brenner Stiftung, Nr. 19, 2004, 8-9 [mit Matthias Möhring-Hesse].

Zum Inhalt: Kurz-, nein: Kürzestfassung der Expertise "Ein neues Leitbild für den Sozialstaat", die ich im Auftrag der Otto Brenner Stiftung mit dem Kollegen Möhring-Hesse verfasst habe und die, nach gebührender Überarbeitung, Ende 2004 dem (mehr oder weniger) geneigten Publikum zugänglich gemacht werden wird.
 
Zur Lage der bürgerlichen Demokratie in Deutschland
in: PROKLA - Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft 34 (1), Heft 134, 2004, 157-163.

Zum Inhalt: Ausarbeitung eines (Achtung, neudeutsch!) "Impulsreferates", das ich im November 2003 anlässlich einer Tagung zum Thema "Gibt es eine neue soziale Frage?" am Hamburger Institut für Sozialforschung halten durfte. Die soziale Frage der Gegenwart lautet demnach, wie in der Wohlstandsgesellschaft Wohlfahrtsverluste verteilt und vermittelt werden sollen und können. Der Titel des Beitrags nimmt in reichlich unangemessener Weise Bezug auf Max Webers "Zur Lage der bürgerlichen Demokratie in Rußland" aus dem Jahre 1906. Er möge es mir verzeihen.
 
Ein neues Leitbild für den Sozialstaat
Eine Expertise im Auftrag der Otto Brenner Stiftung und auf Initiative ihres wissenschaftlichen Gesprächskreises. Otto Brenner Stiftung , Berlin, September 2004 [mit Matthias Möhring-Hesse].
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Zur Einleitung: Wohlfahrtsstaat, Soziale Sicherung und soziale Stratifizierung
in: Zeitschrift für Sozialreform 50 (1-2), 2004, 170-173.

Zum Inhalt: Dokumentation meines kurzen einführenden Beitrages zu einem der Themenschwerpunkte der Jahrestagung der Sektion Sozialpolitik in Berlin 2003. Leider blieb bei der Drucklegung von den drei versprochenen Beiträgen nur derjenige von Berthold Vogel übrig. Aber "so läuft's business" halt im Wissenschaftsbetrieb. Meiner Frustration darüber sei mit der beinahe berühmt gewordenen "Fußnote 11" der Einleitung zu den "Wohlfahrtsstaatlichen Grundbegriffen" einstweilen genüge getan.
 
Auf welcher Baustelle wollen wir leben?
Die "Krise" des Wohlfahrtsstaats, die "Reform" der Sozialpolitik und die Chancen soziologischer
Diagnose, in: Soziologische Revue 27 (1), 2004, 29-43.
Text im PDF-Format

Zum Inhalt: Anlässlich der Sichtung aktueller Literatur zur Wohlfahrtsstaatsforschung halte ich hier - mit Franz-Xaver Kaufmann - ein kleines Plädoyer für eine an der gesellschaftlich-politischen Definition von Wirklichkeit interessierte (und in sie involvierte) Soziologie. Das sommerliche Schreiben dieses Essays hat mir richtig Spaß gemacht. Und die positiven Reaktionen darauf erst recht.
 
Nach der Sintflut
Zwischenbilanzen des Gesellschaftswandels in Mittel- und Osteuropa, in: EU-Beitritt: Verheißung oder Bedrohung? Die Perspektive der mittel- und osteuropäischen Kandidatenländer. Jahrbuch für Europa- und Nordamerika-Studien 6. Opladen: Leske + Budrich, 2003, 15-33.

Zum Inhalt: Kleiner Zwischenbericht zum Stand der Transformationsforschung, den ich anlässlich meiner habilitationsrelevanten Probevorlesung vor der Sozialwissenschaftlichen Fakultät in Göttingen verfasst habe. Danke nochmals den vielen Zuhörerinnen und Zuhörern für ihr Kommen - und für den warmen Beifall. Die biblisch-religiöse Hintergrundmetaphorik des Beitrages legt beredtes Zeugnis des nachhaltigen Erfolgs institutioneller und familiärer Sozialisationsinstanzen ab.
 
Umwertung der Werte
in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Heft 9, 2003, 1051-1055.

Zum Inhalt: Spontane, ursprünglich für einen attac-Reader zur "Agenda 2010" verfasste Kritik an der Umdeutung von Begriffen wie "Freiheit", "Solidarität" oder "Gerechtigkeit" im Rahmen der herrschenden Sozialstaatsdebatte. Dank an Margund Zetzmann für das Interesse an dem Beitrag - und für die telefonische Betreuung im Sommerurlaub.
 
Zwischen radikaler Realitätsferne und reaktionärem Romantizismus
Zur Kritik der Staatskritik, in: Erwägen Wissen Ethik (EWE) 13 (3), 2002, 389-391.

Zum Inhalt: Bissige Kritik an der unerträglich selbstgerechten Gedankenwelt eines "libertären" Philosophieemeritus, der seine alten Tage damit verbringt, seinen reaktionären Gesinnungsgenossen die Rückkehr zum Moralsystem der Horde und zum Regierungssystem der aufgeklärten Despotie schmackhaft zu machen. Ehrlich gesagt: Da fällt es schwer, sich zurück- und die von der Zeitschrift (in ihrem Selbstverständnis als "Streitforum für Erwägungskultur") gesetzten Maßstäbe der Auseinandersetzung einzuhalten.
 
Lohnarbeit, Familie und die Grenzen konstruktivistischer Sozialpolitikanalyse
Kritische Anmerkungen zum Beitrag von Peter Bleses und Martin Seeleib-Kaiser, in: Zeitschrift für Soziologie 28 (3), 1999, 235-238.

Zum Inhalt: Spontane Reaktion auf eine wirklich absurde These - vom Ende der Lohnarbeitszentrierung und der an ihrer Stelle Raum greifenden Familienorientierung der bundesdeutschen Sozialpolitik -, die durch ständige, lernresistente Wiederholung nicht plausibler wird. Die "Raider heißt jetzt Twix"-Allegorie gleich zu Beginn gefällt mir immer noch gut.
 
Warum ist es am Rhein so schön (gewesen)?
Die deutsche Sozialstaatskrise im Kontext, in: Standortrisiko Wohlfahrtsstaat? Jahrbuch für Europa- und Nordamerika-Studien 1. Opladen: Leske + Budrich, 1997, 51-72.

Zum Inhalt: Review-Essay für das erste, von Jens Borchert initiierte ZENS-Jahrbuch, in dem ich mich der kritischen Sichtung "zeitgenössischer" Literatur zum "rheinischen Kapitalismus" - dem Kapitalismus mit sozialem Antlitz - widme. Vielleicht hätte ich doch Feuilletonist werden sollen.
 
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Prof. Dr. Stephan Lessenich - Institut für Soziologie - LMU München | Home arrow Publikationen arrow Varia
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