Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Soziologie
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Monografien
Ponovno izumljanje socialnega
Socialna država v prožnem kapitalizmu
Ljubljana: Založba Krtina, 2015

ImageZum Inhalt: Die slowenische Ausgabe der „Neuerfindung des Sozialen“. Das Vorwort bietet mir die Gelegenheit, nach einer Zeit der regen sozialwissenschaftlichen Rezeption meiner Analyse sowohl auf einige Missverständnisse hinzuweisen wie auch offenkundige Lücken derselben zu benennen - analytische Leerstellen, die angesichts der fortwährenden sozialpolitischen Relevanz der Aktivierungsprogrammatik dringend zu schließen wären. - Herzlichen Dank an Mojca Dobnikar für die Übersetzung, an Zdravko Kobe für die Initiative, an Srečo Dragoš für das ausführliche Nachwort sowie an Majda Peklaj und überhaupt an alle bei Založba Krtina. Zur Bestellung des Buchs geht es hier.
 
sociology, capitalism, critique
Klaus Dörre, Stephan Lessenich, Hartmut Rosa
London/New York: Verso, 2015

sociology, capitalism, critiqueFor years, the critique of capitalism was lost from public discourse; the very word “capitalism” sounded like a throwback to another era. Nothing could be further from the truth today. In this new intellectual atmosphere, this book is a contribution to the renewal of critical sociology, founded on an empirically grounded diagnosis of society’s ills. The authors share a conviction that ours is a pivotal period of renewal, in which the collective endeavour of academics can amount to an act of intellectual resistance to neoliberal domination. Their politically committed sociology, which takes the side of the losers in the current crisis, places society’s future well-being at the centre of their research and serves as an insightful introduction to the contemporary themes of radical sociology in capitalism’s post-crisis phase. Buchbestellung
 
Stephan Lessenich zu Paul Lafargue "Das Recht auf Faulheit"
Herausgegeben von Carolin Amlinger und Christian Baron
Hamburg: LAIKA, 2014

ImageZum Inhalt: "Das Recht auf Faulheit" ist auch heute noch eine Provokation. Selbst wenn man nach der Lektüre zu dem Schluss käme, dass der Titel schon das Beste an Lafargues kleiner Streitschrift war oder ist, so kann der verlegerische Entschluss, sie heute - 130 Jahre nach Ersterscheinen auf Französisch und fast 120 Jahre nach ihrer Übersetzung ins Deutsche - erneut aufzulegen, als ein politisches Signal zur rechten Zeit gelten. Buchbestellung
 
Leben im Ruhestand
Zur Neuverhandlung des Alters in der Aktivgesellschaft
Tina Denninger, Silke van Dyk, Stephan Lessenich, Anna Richter
Bielefeld: Transcript, 2014

ImageZum Inhalt: Wir leben in einer Zeit der weitreichenden Transformation des
Sozialen: In Politik und Wirtschaft setzt sich ein Menschenbild durch, das
von jedem Einzelnen erwartet, sich flexibel und vorsorgend, selbsttätig und
eigenverantwortlich zu verhalten. Diese neue politische Ökonomie der
Aktivgesellschaft greift zunehmend auf bislang verschonte Lebenssphären und
-phasen über. So ist die politische Programmformel des "active aging" längst
auch zu einem Teil der Fremd- und Selbstbeschreibung älterer Menschen
geworden. Der Band untersucht den Wandel des politisch-medialen Altersbildes
in den vergangenen drei Jahrzehnten, konfrontiert diesen mit den Erzählungen
"junger Alter" zu ihrem Leben im Ruhestand und überführt die empirischen
Befunde in eine originelle Zeitdiagnose der alternden Gesellschaft. Buchbestellung
 
Theorien des Sozialstaats
Zur Einführung
Hamburg: Junius 2012
 
ImageZum Inhalt: Der Sozialstaat ist eine Basisinstitution moderner, demokratisch-kapitalistischer Gesellschaften. Als solche ist er nicht nur sozialwissenschaftlich interessant, sondern auch für die soziale Lebenspraxis in diesen Gesellschaften relevant: Sozialstaatliche Programme und Einrichtungen, sozialpolitische Handlungen und Unterlassungen prägen und durchdringen die alltägliche Lebensführung tendenziell der gesamten Bevölkerung. Der Band sensibilisiert für die Bedeutung des Sozialstaats als unhintergehbare „soziale Tatsache“, fragt systematisch nach den Voraussetzungen und Effekten seines Wirkens sowie nach den historischen und gegenwärtigen Triebkräften staatlicher „Politik mit dem Sozialen“ und schließt mit einem Plädoyer für eine kritische Soziologie derselben. Buchbestellung
 
Soziologie - Kapitalismus - Kritik

Eine Debatte. Klaus Dörre, Stephan Lessenich, Hartmut Rosa. Unter Mitarbeit von Thomas Barth.
Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2009

ImageZum Inhalt: Schon für die Gründerväter des Fachs war es eine zentrale Aufgabe der Soziologie, die moderne Gesellschaft über die sozialen Voraussetzungen und Konsequenzen ihrer Krisenhaftigkeit aufzuklären. Diesem heute oft vernachlässigten Anliegen fühlen sich die Autoren verpflichtet, wenn sie die Frage nach dem zeitdiagnostischen Potential soziologischer Analyse stellen. Sie vertreten die Überzeugung, dass zeitdiagnostisch fundierte Gesellschaftskritik zum Kerngeschäft der Soziologie gehört - und dass jede Gesellschaftskritik der Gegenwart notwendig Kapitalismuskritik sein muss. Ihre drei komplementären Perspektiven, die die aktuellen Prozesse der Landnahme, der Aktivierung und der Beschleunigung in den Mittelpunkt stellen, verknüpfen die Autoren zu einer soziologischen Kritik der Gegenwartsgesellschaft, die sich der Suche nach Ansatzpunkten politischen Handelns nicht verschließt. Buchbestellung

Lesen Sie den unveröffentlichten Epilog im PDF-Format.

 
Die Neuerfindung des Sozialen

Der Sozialstaat im flexiblen Kapitalismus
Bielefeld: transcript, 2008

ImageZum Inhalt: Der Sozialstaat befindet sich in einer Phase nachhaltiger Umbrüche. Dies ist mittlerweile Allgemeingut. Doch wie dieser Wandel, ja diese "Krise" näher zu bestimmen ist - darüber herrscht alles andere als Klarheit. Die vorherrschenden Diskurse über die Demontage bzw. den "neoliberalen" Rückzug des Sozialstaats greifen zu kurz. Dieses Buch schlägt dagegen vor, den Wandel vom (ver-)sorgenden zum aktivierenden und investiven Sozialstaat als fundamentale Achsenverschiebung im Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft zu verstehen: als Neuerfindung des Sozialen. Es zeigt die Konturen einer "Aktivgesellschaft", in der Mobilität, Flexibilität und Produktivität zu politischen Steuerungsformeln individuellen Selbstzwangs verkommen. Nicht länger das Wohlergehen der einzelnen Bürger steht im Vordergrund, sondern vielmehr die Wohlfahrt der "gesellschaftlichen Gemeinschaft". Damit wird nicht weniger als das Grundversprechen der Moderne aufgegeben: ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Buchbestellung
Lesen Sie den Text (KAPITEL 1) im PDF-Format

 
Dynamischer Immobilismus
Kontinuität und Wandel im deutschen Sozialmodell
Frankfurt/New York: Campus, 2003

ImageZum Inhalt: Lange galt die Bundesrepublik als das Musterland des Wirtschaftswunders, des politischen Konsensstrebens und des sozialen Friedens. Doch mittlerweile ist Deutschland zum Inbegriff wirtschaftlicher Verkrustungen, politischen Reformstaus und gesellschaftlichen Stillstands geworden. Die Klage über den deutschen Immobilismus übersieht allerdings einen breit angelegten Prozess schleichenden Wandels, der auf dem besten Wege ist, die gesellschaftspolitische Identität des deutschen Modells nachhaltig zu verändern. Buchbestellung
 
Wohlfahrtsstaat, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik in Spanien.
Eine exemplarische Analyse postautoritären Wandels
Opladen: Leske + Budrich, 1995

ImageZum Inhalt: Im Übergang von der fast vierzigjährigen Franco-Diktatur zu einem parlamentarisch-demokratischen System westeuropäischen Zuschnitts vollzog sich auch eine radikale Transformation der wohlfahrtsstaatlichen Strukturen Spaniens, die als Wandel von einem Regime des autoritären Garantismus zu einem Arrangement konzertierter Deregulierung beschrieben werden kann. Die Studie zielt darauf, die Fallspezifik spanischer Sozialpolitik aus einer komparativen und auf theoretische Verallgemeinerung zielenden Perspektive heraus zu rekonstruieren.
 


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