Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Soziologie
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Herzlichen Dank für die Wahl zum DGS-Vorsitz
Die Gremienwahlen der Deutschen Gesellschaft für Soziologie sind entschieden - über das Ergebnis im Allgemeinen und das Votum für meine Person im Besonderen freue ich mich sehr! Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Martina Löw, die leider nicht nochmals für Vorstand und Vorsitz kandidieren mochte, für ihre Arbeit in den vergangenen Jahren bedanken. Und nicht minder herzlich bei Ronald Hitzler, mit dem ich zuvor - unter Ausschluss der Öffentlichkeit - einen harten E-Mail-Wahlkampf geführt habe. Ich freue mich auf den neuen Vorstand und hoffe auf eine lebendige und attraktive DGS auch in den kommenden beiden Jahren. Zu den Wahlergebnissen geht es hier, zum Antrittsbrief an die Mitglieder der DGS hier.
 
Neueste Neuerscheinungen: Rechtfertigungen, Potenziale, Fanfaren
In der Zeitschrift Soziale Welt (Heft 4/2012) ist ein gemeinsam mit Stefanie Graefe verfasster Beitrag zu den „Rechtfertigungsordnungen des Alter(n)s“ erschienen, der auf der Grundlage empirischer Forschungsbefunde auf die klassenpolitischen Implikationen öffentlicher Altersaktivitätsaufforderungen verweist. Passend dazu widmet sich ein Kommentar in den WSI-Mitteilungen (Heft 2/2013) dem ganzjährigen Winterschlussverkauf der „Potenziale“ in der Sozialpolitik: „Alles muss raus“! Schließlich beschäftigt sich ein Beitrag in der aktuellen Ausgabe des politischen Kulturmagazins DIE GAZETTE (Heft 37/Frühjahr 2013) mit dem Anfang vom Ende der Idee eines „sozialen Europa“ in den 1980er Jahren und einem möglichen Neuanfang unter veränderten Vorzeichen in der Gegenwart: „Der finale Countdown“. (Der Titel nimmt Bezug auf die Hitsingle der schwedischen Band „Europe“, auch noch den Nachgeborenen bekannt wegen der eingängigen Eingangsfanfare: Ta-ta-ta-taa ta-ta-ta-ta-taa... im Heft finden sich schöne Bilder dazu.)
 
Neuerscheinung 1: Theorien des Sozialstaats zur Einführung
In der Reihe „Zur Einführung“ des Junius-Verlags ist jüngst mein Band zu den „Theorien des Sozialstaats“ erschienen. Auf knapp 150 Seiten beschreibt das Buch den Sozialstaat als eine soziale Tatsache, die es soziologisch zu dekonstruieren gilt, und lässt die sozialwissenschaftlich gängigen Antworten auf drei Fragen Revue passieren: Worum geht es im Sozialstaat? Was treibt den Sozialstaat? Und wohin bewegt sich der Sozialstaat? Das Ganze im handlichen Bahnfahrformat und zu erschwinglichem Preis. Und noch kürzer, aber ganz im Stil der Einführung - und sogar umsonst: „Der Sozialstaat als Erziehungsagentur“ in Heft 49-50/2012 von Aus Politik und Zeitgeschichte.
 
Neuerscheinung 2: Der Vergleich in den Sozialwissenschaften
In der Reihe „Campus Reader“ des Campus-Verlags ist ebenfalls vor Kurzem der gemeinsam mit Jens Borchert herausgegebene Band  „Der Vergleich in den Sozialwissenschaften. Staat - Kapitalismus - Demokratie“ erschienen. Das Buch ist als Textgrundlage für Bachelor- und Masterseminare zur Einführung in die vergleichende Sozialwissenschaft konzipiert und versammelt 20 klassische Beiträge aus diesem Forschungsfeld. Auf fast 600 Seiten wird einerseits in Konzepte und Methoden, andererseits in zentrale Gegenstandsbereiche des Gesellschaftsvergleichs eingeführt. Das Ganze zwar im angemessen schweren Wälzerformat, gemessen daran aber zu einem umso erschwinglicheren Preis.
 
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Prof. Dr. Stephan Lessenich - Institut für Soziologie - LMU München | Home
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