Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Soziologie
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volkswagenstiftung fördert erneut jenaer altersforschung
Die VolkswagenStiftung fördert das gemeinsam mit den Kollegen Klaus Rothermund und Frieder R. Lang (Erlangen-Nürnberg) beantragte Projekt „Alter(n) als Zukunft. Zukunftsbezogenes Alternshandeln in kulturvergleichender Perspektive“ für einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt fast 1,3 Millionen Euro. Das Projekt untersucht das Alter(n) als Zukunftsprojekt und -projektion von Menschen in alternden Gesellschaften und macht sich dabei die Verknüpfung von psychologischer und soziologischer Expertise zunutze. Damit können die Forschungen des interdisziplinären Vorgängerprojekts „Zonen des Übergangs. Dimensionen und Deutungsmuster des Alterns bei jungen, älteren und alten Menschen“ systematisch fortgeführt werden - und zwar ergänzt durch eine kulturvergleichende Dimension, für deren Erforschung David J. Ekerdt (Kansas), Helene Fung (Hongkong) und Tom Hess (North Carolina) als Kooperationspartner/innen gewonnen werden konnten. Hier geht es zu der Pressemitteilung der VolkswagenStiftung und zur Projekthomepage.
 
Neuerscheinungen: Falsche Freunde, Flexible Subjekte, Brauner Osten
Zuletzt sind von mir erschienen (bzw. im Begriff des Erscheinens - genaue Quellenangaben unter der Rubrik Publikationen): Eine politisch-soziologische Zwischenbilanz zum „aktivierenden Sozialstaat“ in der Festschrift für Gerhard Bäcker, ein Beitrag zum Stichwort „Sozialstaat und soziale Sicherheit“ - einschließlich ihrer gegenwärtigen und prognostizierten Ausprägung - in der Neuauflage des Handwörterbuch zur Gesellschaft Deutschlands sowie ein Einspruch zur beliebten Rede vom „Braunen Osten“ in der PROKLA („Wie neulich mal wieder die DDR besiegt wurde“). Das aktuelle Heft der PROKLA widmet sich übrigens dem Thema „Perspektiven der Gesellschaftskritik heute“.
 
DFG-Kollegforschergruppe „Postwachstumsgesellschaften“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena eingerichtete Kollegforschergruppe „Landnahme, Beschleunigung, Aktivierung. Dynamik und (De-)Stabilisierung moderner Wachstumsgesellschaften“ unter der Leitung von Klaus Dörre, Stephan Lessenich und Hartmut Rosa für zunächst vier Jahre mit ca. 3 Mio. Euro. Der Deutschlandfunk hat über das Forscherkolleg mit dem Kurztitel (naja) „Postwachstumsgesellschaften“ am 25.8.2011 erstmalig berichtet. Aktuelle Informationen zu diesem Projekt gibt es auf der Kollegshomepage.

 
neueste neuerscheinungen: altsein, wiederaneignung, widersprüche
Zuletzt sind von mir erschienen (genaue Quellenangaben unter der Rubrik Publikationen): Ein Ergebnisbericht aus unserem empirischen Forschungsprojekt zu Altersübergängen („Altsein ist später“, Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 5/2011), ein Beitrag zu der Frage, was heute „Fortschritt“ bedeuten könnte („Die Wiederaneignung des Sozialen“), sowie eine Nachricht aus den „Innenwelten des Kapitalismus“ („Die kulturellen Widersprüche der Aktivgesellschaft“). Und das aktuelle Heft der Prokla widmet sich dem Thema „Perspektiven der Gesellschaftskritik heute“.
 
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Prof. Dr. Stephan Lessenich - Institut für Soziologie - LMU München | Home
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