Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Soziologie
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Neueste Neuerscheinung: Sociology, Capitalism, Critique
Was lange währt, wird endlich Englisch: Soziologie - Kapitalismus - Kritik. Eine Debatte - „der Dörre-Lessenich-Rosa“ - ist jüngst in der Übersetzung bei Verso erschienen. „Three radical perspectives on the critique of capitalism“, versehen mit drei aktuellen Epilogen, die das seit 2009 Geschehene reflektieren. Dank an Jan-Peter Herrmann und Loren Balhorn für den Kraftakt der Übersetzung. Und an Michael Burawoy und Göran Therborn für ihre wohlwollende Würdigung auf dem Rückeinband (à la Max Goldts „Mind-boggling. Evening Post“). Hier findet sich mehr zum Buch. Ach, und übrigens: Wem die Covergestaltung gefällt möge sich bitte bei mir melden. (Nachtrag: Frau Müller aus Hamburg hat sich gemeldet... ganz herzlichen Dank dafür! Und auch für den Vorschlag, ein Ausmalbuch daraus zu machen.)
 
Weniger wird mehr: Der Postwachstumsatlas
Ende Juli 2015 ist der neue Atlas der Globalisierung erschienen - ein Ergebnis der Kooperation von Le Monde diplomatique und des Jenaer Kollegs Postwachstumsgesellschaften. Eine tolle Sache, für 16 Euro in jedem Bahnhofsbuchladen erhältlich; zugleich eine phantastische Erfahrung öffentlicher Soziologie. Und doch, man merkt, wieviel Arbeit drin steckt. So vielen Leuten wäre dafür zu danken - ich beschränke mich auf Barbara Bauer und Dorothee d'Aprile bei LMd sowie auf Steffen Liebig in Jena: Ihr wart einfach wunderbar! Hier geht's zur Bestellung, hier kann man sich vorher noch das Inhaltsverzeichnis ansehen. Übrigens auf Platz 3 der von NDR und SZ gemeinsam gekürten Sachbücher des Monats Oktober 2015.
 
Neue Neuerscheinungen: Gleichheit, Alter, Kaufmann
Für die Juni-Ausgabe von LE MONDE diplomatique habe ich einen Beitrag zum „Lob der Gleichheit“ geschrieben - zugleich ein Vorgeschmack auf den neuen Atlas der Globalisierung, der am 28. Juli 2015 erscheinen und unter dem Titel „Weniger wird mehr“ dem Thema „Postwachstum“ gewidmet sein wird. Zu dem von Cornelius Torp bei Palgrave Macmillan herausgegebenen Band Challenges of Aging. Pensions, Retirement and Generational Justice habe ich ein Kapitel zum Wandel der Altersbilder an der Wende zum 21. Jahrhundert („From Retirement to Active Aging“) beigetragen. Und in der aktuellen Ausgabe (2/2015) der Zeitschrift für Sozialreform ist ein von mir geführtes Gespräch mit Franz-Xaver Kaufmann zur Soziologie des Wohlfahrtsstaats erschienen: „Die Moderne ist das fortgesetzte Stolpern von Krise zu Krise“. - Leute, lest's mehr Soziologie!
 
Zeitlos aktuell: Das Recht auf Faulheit
1891, in seinem Vorwort zur ersten deutschen Ausgabe, wusste Eduard Bernstein zu berichten, dass ihm seine Entscheidung, Paul Lafargues „Das Recht auf Faulheit“ als Feuilleton im Sozialdemokrat zu veröffentlichen, allseits Reaktionen dergestalt beschert hatte, dass „der Titel allein genüge, böses Blut zu machen“. Nun: Dies dürfte auch heute noch ganz genauso der Fall sein. Öffentlich ein Recht (!) auf Faulheit (!) zu propagieren, ist nach wie vor - und möglicherweise gar mehr denn je - dazu angetan, die Gebildeten wie die Bornierten, die Übel- wie die Wohlmeinenden unter den Verfechtern des Kapitalismus auf die Barrikaden ehrlicher Empörung zu treiben. Oder etwa doch nicht? Am besten einfach mal ausprobieren und sich das schmale und preiswerte Bändchen, das der LAIKA-Verlag zu Recht als Pocket Book bezeichnet, in Ruhe zu Gemüte führen: zur Bestellung geht's hier. Und hier zu einem Interview zu Buch und Thema im Wiener Standard.
 
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Prof. Dr. Stephan Lessenich - Institut für Soziologie - LMU München | Home
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